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  #1  
Alt 05.06.2009, 07:42
kalliope kalliope ist offline
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Standard AW: Neu dabei: Kalliope

Danke ersteinmal für die schnelle Antwort mit Deiner Meinung und Erfahrungen. Das hat mir sehr weitergeholfen. und jetzt kann ich doch eher einschätzen, wie die Lage ist. Ich werde dranbleiben.

Ja, der Knoten soll in der Achselhöhle liegen.
Er ist in der Uni-Klinik Düsseldorf in Behandlung.

Achherrje, da müssen wir wirklich jetzt durch. Mal sehen, wie wir die Frage nach der medikamentösen Therapie noch klären können. Ich werde berichten.

Danke für die Einrichtung eines eigenen Thread (ist doch so?!

Geändert von kalliope (05.06.2009 um 07:45 Uhr) Grund: eine Antwort vergessen,will nicht doppelt-posten
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  #2  
Alt 05.06.2009, 16:31
bijomi bijomi ist offline
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Standard AW: Neu dabei: Kalliope

kalliope:
Hmm, hatte ich mir schon gedacht, dass dort operiert wird. Mag sich ein wenig merkwürdig anhören, aber bei den Brustkrebslern kennen sie sich besonders gut mit der Entfernung der Lymphknoten dort aus.
Ich lese dort ab und zu mit, weil eine Freundin dort leider mit unterwegs ist. Dadurch habe ich den Eindruck gewonnen, dass es insgesamt schwerer ist, wenn dort die Lymphknoten entfernt werden. Kann also dauern bis der Arm wieder einsatzfähig und belastbar ist. Auch Schwellungen sind nicht selten.
Kommt aber ganz sicher auch darauf an wie viele entfernt werden.
So oder so ist es besser zu operieren.
Also unterstütze deinen Mann möglichst darin. Ich drück dir die Daumen, dass es auch gelingt!
__________________

Grüße von Birgit
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  #3  
Alt 05.06.2009, 16:48
kalliope kalliope ist offline
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Standard AW: Neu dabei: Kalliope

Danke für den Hinweis. Das deckt sich mit dem, was ich inzwischen beim kid in Erfahrung bringen konnte. Jetzt müssen wir das noch mit dem Medikament und der Depression angehen.
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  #4  
Alt 06.06.2009, 13:31
J.F. J.F. ist offline
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Standard AW: Neu dabei: Kalliope

Hallo Kalliope,

auch von mir ein herzliches Willkommen in unserer Runde.

Zum Thema "spitzoid": Diese Art von Melanomen ist schwer zu diagnosizieren, denn die Krebszellen tarnen sich als gutartig, sie unterscheiden sich nur in sehr wenigen Punkten von dem Spitz-Nävus, einem gutartigen "Muttermal", das sich als bösartig ausgibt.

Verschieben würde ich den OP-Termin nicht. Aus zweierlei Gründen: Nummer Eins, weil Dein Mann dann noch weitere "Gründe" finden wird, um sich verrückt zumachen und nicht zum Termin erscheinen will. Zweitens, weil man bisher nicht weiss, ob sich ringsherum Krebszellen angesiedelt haben, die bisher eben nicht beim ersten Schnitt entfernt wurden, dies kann nur der Histologe bestimmen.

Und mal ganz offen gefragt, und bitte nicht falsch verstehen, aber wie möchtest Du oder Dein Mann jetzt eine positive Stimmung aufbauen, wenn er doch schon vorher an Depressionen gelitten hat? So eine Diagnose ist doch am Anfang ersteinmal das was man "die Füsse vom Boden heben" nennt. Wie möchtest Du mit so einer Information Ruhe und Kraft tanken? Das geht garnicht. Man steht sozusagen wie paralysiert in der Gegend rum und reagiert nur noch aus dem Instinkt heraus, um es mal so auszudrücken. Ein Hinauszögern des Unausweichlichen wird die Situation nicht entschärfen, im Gegenteil.

Viele hier im Forum, nicht nur im Hautkrebsforum, haben ihre Wächterlymphknotenentnahme in der Achsel gehabt. Da sich "mein Gebiet" aber im Hals abspielt, kann ich nur auf die Postings der anderen verweisen. Dein Mann bekommt in den Tumorort eine radioaktivangereicherte Substanz gespritzt, wenn der Tumor von dem zuständigen Lymphknoten "genug" entfernt ist, gibt sich dieser zu erkennen und kann entnommen werden. Der Histologe wird feststellen, ob sich Krebszellen darin eingenistet haben oder nicht. Wenn nein, steht keine weitere OP an, wenn ja, kann eine weitere Operation die Folge sein.

Ob Dein Mann Interferon spritzen wird, kommt auf die Einstufung seitens der Ärzte an, die die Antidrepressiva verschreiben. Denn eins ist sicher, das Interferon wird Deinen Mann nicht nur körperlich belasten, sondern auch mental, also geistig und seelisch, seine Spuren hinterlassen. Bei dem einen mehr, beim anderen weniger.

Die Operationsauswirkungen können auch sehr unterschiedlich ausfallen. Das fängt schon damit an, ob Dein Mann eine sogenannte gute Wundheilung sein eigen nennen darf oder nicht. Eine weitere Rolle spielt die Lage des Wächterlymphknoten, wie tief muss in die Achsel eingegriffen werden, wo liegt dieser LK (z.B. in der unmittelbaren Nähe von Muskeln). Auch hier ist eins sicher, man muss Zeit und Geduld aufbringen. Was sind eventuell vier bis acht Wochen gegen die Jahre, die man noch leben möchte . Am Anfang Ruhe, dann langsam, aber konsequent Krankengymnastik. Auch das Thema Lymphdrainage kann ins Spiel kommen. Eins ist aber sicher, nach 10 Tagen wird er bestimmt nicht die "normalen Tätigkeiten des Alltags" wieder aufnehmen, wir sprechen hier von einer Operationen, die nicht oberflächlicher Natur ist.
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  #5  
Alt 07.06.2009, 00:06
kalliope kalliope ist offline
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Unglücklich AW: Neu dabei: Kalliope

@bijomi: was meinst du eigentlich mit "hatte ich mir schon gedacht, dass dort operiert wird"? ist das gut? oder eher voreilig und standard?

@kabesi: dabei ist 2,05 ja schon über der 2mm-Grenze. Hoffentlich war es wirklcih richtig, auf Interferon zu verzichten. Bei uns hat es sich so angehört, als wenn das auf jeden Fall bevorstünde. Mit der Wunde hatte er zunächst also Probleme und dann nicht mehr?

@ J.F.: Ich habe absolut richtig verstanden, Danke für die Offenheit und Aufklärung.

Komme gerade frisch aus einer Diskussion. Mein Mann meint, wenn die in der KLinik mangels freier Betten den O.P.-Termin um 1 Woche verschieben können, dann kann es ja nicht so dramatisch sein und er könnte noch 1 Woche warten (abgesehen davon gab es für den Termin beim Hautarzt auch eine Wartezeit von 4 Wochen... wobei wir uns damals unwissenderweise nicht gefragt haben, ob in der Zeit was wächst und es fatal werden kann und dort vielleicht eine Mitschuld liegen könnte, aber wer weiß das schon). Gleichzeitig redet er davon, dass bei Wächter-LK-Entfernung in einer Studie untersucht würde, ob es wirklich so gut wäre, die zu entfernen, dass sie eigentlich abhalten würden und wenn man sie herausnähme, würde etwas im Kampf gegen den Krebs fehlen, usw. (Hab ich nichts zu gefunden, wisst Ihr da was?). Naja, wenn der befallen ist, dann verteilt er doch weiter, weil er dann eben falsch funktioniert, oder?

In meinem Fall haben Ärzte vor einigen Jahren mal schwere Fehler gemacht, die mich fast das Leben gekostet haben, darauf beruft er sich außerdem - wie ich der Schulmedizin vertrauen kann und wo mein Vertrauen in die Natur bliebe. Tatsächlich liest man ja auch davon, dass die Ausräumung des Wächter-LK nur erste Antworten brachte, nicht weiter geschützt hat, trotzdem Metastasen nachfolgten. Und man liest von ganzheitlichen Heilungsmethoden. Aber was ist denn jetzt gut und richtig? Sollte beides gleichzeitig erfolgen?

Und dann wieder spricht mein Mann davon, wenn ja seine Chancen eh so gering seien, warum soll er das alles auf sich nehmen, warum sollte er dann auf ein paar schöne Tage noch verzichten? Wenn er das mit der O.P. auf sich nimmt, dann nur für mich (und unser Kind) und nicht für sich. Und er würde mir die Schuld für seine Schmerzen und Probleme im Anschluss geben. Wenn es eh gestreut hat, dann wäre es sowieso egal.

Ich weiß, dass er vieles nur so aus der Angst heraus sagt, aber ich kann doch nicht zusehen, dass er mit Aufschieberitis in solch einer Angelegenheit handelt. Ich weiß nicht, was eine Woche tun kann, das weiß keiner, aber er ist bereit, das Risiko einzugehen, für ein paar schöne Tage, auf die er nach seinem bis jetzt stehendem O.P. Termin verzichten müsste. Er würde das nicht aushalten (weil er es nicht will, glaube ich). Und ich frage mich, in wieweit ich das kann, wenn er dann seinen Ärger auslässt. Er behauptet jetzt, er würde es später mit viel mehr Ruhe erdulden können... ich habe diese Ruhe nicht, nie. Ich weiß einfach nicht, was tun. Es ist seine Entscheidung, aber muss ich da zusehen? So oder so wird sich einer von uns dann fragen: "was wäre gewesen, wenn..." und "siehst du...". Das Traurige ist, dass diese Diskussion im Grunde genommen so unangemessen ist.

Zur Depression: es ist hier eine, die erblich bedingt auf gestörten Stoffwechselvorgängen im Gehirn basiert. Abgesehen von den Schwankungen ließ sich das in den letzten Jahren relativ gut medikamentös auffangen, einzig gewissen Zwanghaftigkeiten und soziopathischen Züge kamen immer wieder mehr oder weniger durch. Soweit konnte er und wir den Alltag aber ganz gut verleben, je nach Belastung, aber das kennt ja jeder. Nun ist das Zwanghafte hierbei, dass er verdrängen will, es nichtig reden möchte, oder was gerade passt. Dummerweise laufe ich immer wieder Gefahr, das zu glauben.

Ich bin einfach ratlos und weiß nicht mehr, wie ich mich verhalten soll. Ich bin nun aus der Diskussion rausgegangen. Meine Tränen sieht er jetzt nicht; meine Sorgen ärgern ihn, weil es ihn an seine Verantwortlichkeit erinnert, die er einfach nicht sehen will, nicht tragen will und weil seine Angst vor dem Kommenden so groß ist. Die hat doch jeder, aber man muss sich dem doch stellen...

Danke fürs Lesen und Mutmachen, vielleicht habt Ihr ja noch eine Idee, wie es bei uns weitergehen kann?

Geändert von kalliope (07.06.2009 um 01:43 Uhr) Grund: nach weiteren Recherchen im Forum etwas ergänzt
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  #6  
Alt 07.06.2009, 08:03
Benutzerbild von micha54
micha54 micha54 ist offline
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Standard AW: Neu dabei: Kalliope

Hallo Kalliope,

mir scheint, daß diese Lymphknotengeschichte etwas durcheinander geraten ist.
Es gibt die Entfernung des Wächterknotens, das ist nach meiner Erfahrung eher eine kleine Sache. Es wird meist nur 1 Knoten entfernt und dann histologisch untersucht. Bei mir waren das ein paar Stiche die ich kaum bemerkt habe. Eine Heilung ist damit nicht verbunden.

Finden sich dabei Krebszellen, dann wird der gesamte Bereich des Lymphknotens, also z.B. die Axel oder die Leiste oder der Halsbereich ausgeräumt. Das ist dann eine größere OP.

Dass die Ausräumung umstritten ist habe ich gelesen, aber wenn ich hier im Forum lese, so scheint diese Ansicht eher die Ausnahme zu sein. Ich würde mich wohler fühlen, wenn der Mist raus ist.

Es ist immer schwierig, die verschiedenen Meinungen und die Therapie zu verstehen, manchmal fehlen einem einfach Details, die man überhört hat und man macht sich dann nächtelang völlig verrückt. Es ist halt auch wichtig, Vertrauen zu den Ärzte zu haben und an seine eigene Therapie zu glauben.
Vor allem solltest Du dieses Vertrauen gemeinsam mit Deinem Mann haben, dann erträgt sich vieles leichter.

Alles Gute für Euch zwei,
Michael
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  #7  
Alt 07.06.2009, 08:37
bijomi bijomi ist offline
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Standard AW: Neu dabei: Kalliope

Kalliope:
Hmmm, ich merk schon, dein Mann ist ein schwieriger Fall. Jedenfalls von der psychischen Seite her

Zitat:
@bijomi: was meinst du eigentlich mit "hatte ich mir schon gedacht, dass dort operiert wird"? ist das gut? oder eher voreilig und standard?
Das war rein anatomisch gemeint. Da ich keine medizinische Ausbildung habe war es einfach meine Vermutung, dass dann dort die zuständigen Lymphe sind. Mehr hatte das nicht zu bedeuten

Bzgl. der Grundsatzfrage zur OP:
Ja, auch ich habe schon die Diskussionen gelesen, dass es fraglich sein soll Lymphknoten zu entfernen. Allerdings habe ich NIRGENDS etwas gefunden, das es als schädlich hinstellt. Bei einem so großen und äußerst schwierigen Thema wie Krebs gibt es halt immer unterschiedliche Auffassungen, Thesen, Forschungsrichtungen usw. Ihr müsst selber euren Weg finden. Denn nur der eigene Weg ist der richtige.

Ich kann euch nur als Beispeil von meinem Weg erzählen:
Zuerst habe ich alle schulmedizinischen Aktionen durchgefüht. Also OP mit 2cm Sicherheitsabstand (mein mm war auf der Ohrmuschel - die ist bekanntlicherweise nicht sehr groß - und ich habe somit das halbe Ohr vorerst eingebüßt) und bei mir wurden fast alle Lymphknoten am Hals und ein Großteil der Ohrspeicheldrüse entfernt.
Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus war klar, dass ich das Ganzheitlich angehen wollte. Habe also angefangen mit Kinesiologie (auch dort gibt es riesige Unterschiede und wenn man im inet sucht, wirst du auch diese Wissenschaft hier bei uns in Deutschland als nicht sehr akzeptiert finden) und biologische Krebsbekämpfung mit entsprechenden Anti-Oxidantien, Vitaminen usw. Diese muss ich zur Zeit einstellen, weil ich große Probleme mit dem Dünndarm habe. Das aber nur am Rande.
Gleichzeitig noch meine Psycho-Onkologin. Das ist nun mein persönliches Rundumpaket, meine ganzheitliche Herangehensweise.
Jeder macht das hier auch anders. Die einen vertrauen rein auf die schuldmedizinische Behandlung, andere Tanzen (auch um Blumen herum...liebe Grinsegrüße an Jürgen ) usw. usw. Jeder anders.

Dass dein Mann vorerst so reagiert kann ich sehr gut verstehen. Anfangs habe ich kaum anders reagiert. Wollte auch keine Op, denn wer weiß, ob ich mir damit nicht noch "gute Jahre" verhunze, mir fehlte der Sinn erst einmal. Es gibt aber durchaus einen Sinn in der Aktion: sein Leben!!! Wenn er nicht leben will, dann kann er das schneller, kürzer und weniger qualvoll erledigen. Falls er jedoch leben will (und davon gehe ich einfach mal aus!), dann sollte er die OP machen. Natürlich kann er durchaus die Sachen im Anschluss noch ganzheitlich angehen. Das wird KEIN Mediziner in Frage stellen. Meine Ärzte befürworten übrigens meinen Weg.
Diese Verweigerung ist meiner Ansicht nach also nur eine Suche, der ganzen Sache aus dem Weg zu gehen. Vielleicht durchaus aufgrund seiner Erkrankung verstärkt. Aber das weißt du doch und kennst solche Aktionen von ihm ... oder?
Es ist sicherlich sehr schwer für dich ihm da immer im richtigen Maß stand zu halten, ihn auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen, aber dennoch auch das richtige Maß an Verständnis und Trost zukommen zu lassen. Da beneide ich dich nicht...
Versuche die Vorwürfe und Drohungen nicht an dich ran zu lassen. Letzten Endes entscheidet in der Tat nur er. Er muss wissen was er macht und was nicht. Du bist nicht verantwortlich dafür. Egal wie er sich entscheidet. Auch wenn er die OP verweigert. Das mögen wir unverantwortlich finden und halsbrecherisch, aber es ist und bleibt sein Leben. Allerdings muss er auch mit den entsprechenden Konsequenzen leben. Es einfach auf dich (ab) zu schieben ist gemein
Jedenfalls wünsche ich dir die nötige Kraft für die kommenden Monate


Aaaah, ich sehe gerade, dass Michael ein paar Zeilen schon geschrieben hat. Was er schreibt kann ich so nur unterstreichen

Michael:
Hallöchen und willkommen!
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Grüße von Birgit
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  #8  
Alt 07.06.2009, 09:12
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micha54 micha54 ist offline
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Standard AW: Neu dabei: Kalliope

Hallo Birgit,

was Du schreibst spricht mir völlig aus dem Herzen. Es ist halt auch wichtig, dass man selbst bei dem, was man so ertragen muss, ein gutes Gefühl hat, dass es das richtige ist. Und manchmal erkennt man mit Schrecken, dass einige Therapien nur schwer auszuhalten sind.
Edit: Deine Worte zu Kalliope's Mann kann ich so unterstreichen, er sucht einen bequemen Ausweg anstatt sich der Realität zu stellen.

@Kalliope: was Du da von Deinem Mann erzählst kenn ich von meinem Vater. Allerdings hatte meineMutter den Krebs und er war ihr dabei keine Hilfe.
Ich überlege immer noch was ich Dir dazu schreiben kann, es ist schwierig, mit psychisch vorbelasteten Menschen eine Haltung "wir schaffen das schon gemeinsam" hinzubekommen, was einen dann selbst auch sehr hilflos und traurig macht.

Liebe Grüsse und sei stark,

Michael
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Malignes Melanom pT4bN0M0, Clark IV TD12mm, Stadium IIC, 20 Jahre verschleppt

Geändert von micha54 (07.06.2009 um 09:24 Uhr)
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