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  #1  
Alt 24.01.2019, 17:24
stoppelbeine stoppelbeine ist offline
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Standard Erst Hoden- jetzt Prostatakrebs

Ihr lieben,
es geht um meinen Mann. Heute kam die diagnose und ich bin voller fragen. ich bitte euhc um eure erfahrungen und ratschläge.

2014 wurde meinem mann ein hoden entfernt. danach gab es noch eine chemo und das thema war vorerst beendet

heute nun der nächste tiefschlag: nach einer biopsie steht fest , dass die prostata befallen ist. anfangsstadium, der PSA wert war bei 5, das fand die urologin seltsam.

die urologin will meinem mann überlassen, ob er operieren lässt oder bestrahlen.

nun die fragen, die uns im kopf herumgeistern:

-was sind eure erfahrungen bzgl bestrahlung oder OP???
-wie belastbar ist man nach dem einen oder dem anderen???
.geht das nun so weiter, müssen wir eine latene angst vor krebs haben??? erst hoden, dann prostata, was dann? hängt das zusammen, st das ein doofer zufall oder kann man sicher sein, dass der krebs anderswo auch danach wiederkommen wird? kann man diesbzgl weiterführende diagnostik machen? Auch seine mama und auch seine oma hatten diverse krebserkrankungen.

danke
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  #2  
Alt 24.01.2019, 17:50
Derjayger Derjayger ist offline
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Standard AW: Erst Hoden- jetzt Prostatakrebs

Hallo,

Hoden- und Prostatakrebs hängen nicht zusammen, das sind zwei unabhängige Erkrankungen. Hodenkrebs ist also weiterhin höchstwahrscheinlich erledigt.

Wer genau ist wann woran erkrankt in der Familie? Bei jungen Erkrankungsaltern ist ea ratsam, mit dem Hausarzt oder Onkologen darüber zu sprechen, er entscheidet dann, ob eine humangenetische Beratung sinnvoll ist, wo man ggf. genauer hinschaut, um evtl Vorsorgeuntersuchungen engmaschiger zu takten.
Man darf aber nicht vergessen, dass sehr viele Leute im Laufe ihres Lebens an Krebs erkranken, da muss also keinesfalls gleich ein vererbbares Syndrom dahinterstecken. Wie gesagt, einfach mit nem Arzt darüber reden.

Alles Gute!
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  #3  
Alt 24.01.2019, 18:48
stoppelbeine stoppelbeine ist offline
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Beiträge: 18
Standard AW: Erst Hoden- jetzt Prostatakrebs

herzlichen dank für deine antwort.

bislang ist er nur beim urologen in behandlung, es wäre sowieso mal anzudenken, zu einem onkologen zu gehen. macht das denn sinn? die urologin hatte noch keinen onkologen ins gespräch gebracht, wann geht man denn dorthin und wann zu einem spezialisten???

mein mann ist anfang 50, seine mutter erkrankte an brustkrebs mit ende 50 und deren mutter bekam mit anfang 70 krebs diagnostiziert, der bereits überall verstreut war und nicht mehr aufzuhalten war.
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  #4  
Alt 24.01.2019, 19:05
Derjayger Derjayger ist offline
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Beiträge: 121
Standard AW: Erst Hoden- jetzt Prostatakrebs

Onkologe oder Urologe? Da kenn ich mich nicht gut aus. Wenn ihr unsicher seid, könnt ihr ja mal nach Prostatakrebs Leitline googlen zur Orientierung oder eine Zweitmeinung einholen.

Bei Darmkrebs weiß ich, dass man genauer hinschaut, wenn jemand jünger als 50 war bei der Diagnose und einige erstgradig Verwandte auch erkrankt sind.
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  #5  
Alt 01.02.2019, 01:07
crab crab ist offline
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Beiträge: 130
Standard AW: Erst Hoden- jetzt Prostatakrebs

Hallo,

Hoden- und Prostatakrebs sind 2 Paar Stiefel.
Du schreibst, dass eine Biopsie gemaccht wurde. Welcher Gleason Score liegt vor? Wurde eine Knochenszintigraphie veranlasst und wurde schon über die Hormonentzugstherapie gesprochen?




Bei mir war eine OP auf Grund vieler OP s im kleinen Becken nicht möglich. Ich mache jetzt die Hormonentzugstherapie. Diese dauert in Verbindung mit der Strahlentherapie 3 Jahre. Die Strahlentherapie geht über 8 Wochen täglich, ausser Samstag und Sonntag.

LG Wolfgang

Geändert von crab (01.02.2019 um 01:13 Uhr)
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