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Alt 28.05.2010, 08:52
yagosaga yagosaga ist offline
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Ort: Braunschweig
Beiträge: 215
Standard AW: Kleinzeller mit Fernmetastasen

Liebe Meike,

diese Diagnose ist fast exakt das auch, was ich habe, ich bin erst 50, und in einem ärztlichen Gutachten las ich auch in Bezug auf meine Prognose das hässliche Wort "infaust". Deine Mutter hat sicher abgenommen, weil die Leber durch die Metastasen geschädigt ist. Ich hatte auch vor dem ersten Chemozyklus kräftig abgenommen, obwohl ich gut aß. Die Leber kann anscheinend das Nahrungsfett nicht mehr so gut verstoffwechseln.

Nach dem zweiten Chemozyklus habe ich aber wieder zugenommen, und auch jetzt nach dem dritten Zyklus, insgesamt gut 7 kg.. Für mich ist das ein deutliches Zeichen, dass die Leber wieder sehr viel besser arbeitet.

Der Kleinzeller lässt sich mit Chemo aus meiner Sicht hervorragend behandeln. Aber: Wir wissen alle, dass es danach irgendwann auch wieder zu Rückfällen kommt, die dann unter Umständen nicht mehr so gut behandelbar sind.

Ich selbst fühle mich am besten, wenn ich meinen Frieden mit dieser Situation mache, dann sind für mich die Nebenwirkungen der Chemo am geringsten. Ich weiß aber, dass das nicht jedem liegt.

Am wichtigsten für Deine Mutter: Wenn Du das kannst, schaffe einen Raum, in dem sie alles aussprechen kann. Alles, was sie bedrückt und bewegt. Und auch wenn sie im Moment keine Hoffnung sieht, auch das darf sie aussprechen (und das auch aushalten können, stehen lassen und nicht dagegen reden). Der ganze Mist muss erstmal raus, bevor es einem seelisch besser gehen kann.

Die Chemo wird aus meiner Sicht die Lebensqualität sehr verbessern. Nutzt diese Tage und Wochen, macht Euch von allen anderen Verpflichtungen frei soweit es geht.

Mistelinjektionen? Das soll sie mit ihrem Arzt besprechen, der sie chemotherapeutisch behandelt. Bitte nichts zusätzlich tun ohne Rücksprache mit dem Arzt. Ich bekomme tausend Tipps und Ratschläge, und manchmal geht es mir ziemlich auf den Geist.

Viele Grüße
Ecki
 

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