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Alt 09.05.2007, 13:50
Nicola Nicola ist offline
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Standard AW: Innerer Konflikt

@ Norbert: Na dann wünsche ich dir mal gutes Gelingen;-) Bei einem Fachmann wirst du wohl in den besten Händen sein!

Das viele Erkrankungen mit der Psyche zu tun haben, ist wohl jedem klar. Nicht umsonst gibt es auch schulmedizinisch die holy seven, die z.B Asthma, Colitis ulcerosa u.s.w. beinhalten.
Darüber hinaus gibt es auch Fälle, wo die Betroffenen von einem System krank gemacht werden. (Arbeit, Familie)
Und manchmal gibt es auch Erkrankungen und das ist auch nicht selten, aus denen der Betroffene Vorteile zieht, darum hält er an seiner Erkrankung fest. Ja, auch das gibt es! Aber: zu behaupten, dass Brustkrebs rechtsseitig immer (oder fast immer) auf einen Konflikt mit dem Vater, Partner oder oder zurück zu führen ist, dass ist doch blanker Unsinn.
Und ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass Menschen, die (psychisch belastet sind) weil sie in der Kindheit durch eine Entwicklungsphase nicht physiologisch durchgekommen sind, sich einen Partner suchen, der komplimentär zu ihnen ist. Das heißt: wenn jemand in der oralen Entwicklungsphase nicht genügen oder übermäßig von der Mutter bedient wurde und sich daraus ein innerer Konflikt entwickelt hat, dann wird dieser Jemand sehr gerne einen Mutterersatz haben wollen, oder aber gerne selbst die Mutter in der Beziehung spiélen. Er wird sich also einen Partner suchen, der die Gegenposition einnimmt. ( Nicht falsch verstehen, dass ist keine Verallgemeinerung, sonder nur auf das pathologische (kranke) Verhalten bezogen). Das geschieht in der unterbewussten Hoffnung, seine Defizite aus der Kindheit befriedigt zu bekommen.
Solche Sachen sind kein Hokus Pokus, sonder in Fachliteratur von namenhaften Psychologen und Psychotherapeuten nach zu lesen. Aber keiner von denen lehnt sich so weit aus dem Fenster und behauptet, dass spezielle Erkrankungen an immer denselben psychischen Konflikten zu manifestieren sind. Behandlungsbedürftig sind sie, dass funktioniert aber ausschließlich nur, wenn der Mensch eine Behandlung wünscht. Es ist unverantwortlich solche Thesen auf zu stellen und den Menschen zu sagen, weil du Brustkrebs hast, oder Darmkrebs hast du tiefe psychische Probleme mit deinen Eltern. So einfach ist es nicht. Die Schulmedizin hat bereits vor langer Zeit herausgefunden, dass auch die Psyche eine große Rolle spielt und schliesst sie nicht mehr aus. Damit haben wir eine gute und wertvolle Möglichkeit behandelt zu werden. Aber zu propagieren, dass eine schulmedizinische Behandlung bei Krebs nicht erwünscht und unnötig sei, sondern nur die Behebung des Konfliktest ist blanker Mord. Und Menschen, wie dieser besagte Mann und seine Anhänger sollten selbst mal bei Onkel Freud auf das Sofa klettern und ihre Kindheit analysieren lassen, vermutlich würde man da auf so manche haarsträubende Geschichte kommen.
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