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  #11  
Alt 23.07.2006, 00:38
Benutzerbild von Ylva
Ylva Ylva ist offline
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Registriert seit: 21.10.2005
Ort: Hessen
Beiträge: 3.112
Standard AW: Thread für junge Angehörige von Krebskranken

guten abend ihr lieben...,

liebe verena,
du schlummerst bestimmt schon aber vielleicht auch nicht

ich kenne deine gedanken zu gut.
als meine mama die chemo bekam,waren die nebenwirkungen so stark das sie die naechsten drei,vier tage konstant im bett lag es sei denn die leukos waren mal wieder im keller und sie musste ins krankenhaus.
sie hat tv gesehen und gelesen aber auch das ging nicht immer...ich habe mich oft zu ihr gelegt aber man muss sein eigenes leben ja auch weiter leben.
ich habe ihr musik mitgebracht und kleine geschichten geschrieben,ich habe mit ihr geweint und mit ihr geflucht,und wir haben zusammen gehofft. es war die eine schlimme zeit aber auch eine sehr intensive..
wieviele chemos hat deine mama noch vor sich?

lieber Gextel,
das mit deinem Papa tut mir sehr leid
für einen 14jährigen schreibst du schon sehr erwachsen,sehr reif und verständnissvoll und es tut mir weh zu sehen mit welchen Ängsten,Sorgen und Fragen sich ein 14jähriger rumschlagen muss. Als meine Mama die Diagnose Krebs bekam war ich 17 fast 18 und ich konnte kaum mit der Thematik Krebs umgehen.

Weinen ist nicht schlecht,weinen ist keine Schwäche und selbst wenn es eine wäre,man darf schwach sein!
Die Frage nach dem WARUM stellen wir uns hier alle - auch wenn wir niemals eine Antwort darauf kriegen werden,es gibt keine..

Ich denke das es für dich sehr,sehr wichtig ist Ansprechpartner zu haben.
Kannst du mit deiner Mutter darüber reden? Oder mit deinen älteren Geschwistern? Mit deinen Grosseltern?
In der Situation in der du dich befindest darfst du nicht alleine sein.
Denn nur wenn du hoffst kann auch dein Vater hoffen und glauben.
Ich wünsche Euch alles Gute!!


So ihr Lieben,
ich werd dann auch mal richtung Bett wandern...
momentan mache ich mir große Sorgen um meine Mutti..
ständig vergisst sie Sachen,fällt hin,rennt gegen alle möglichen Gegenstände..
sie sagt dann immer.."mein Chemohirn" aber..die Chemo liegt nun knapp zwei Jahre zurück und in der Zeit waren diese Ausfälle eine Seltenheit..
Jetzt denkt man natürlich alles mögliche..und spinnt den Faden weiter und bekommt Panik...verdammt große Panik...

Ich verschwinde lieber ins Reich der Träume,
eure Ylva
 

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