Thema: ALIMTA-Studie
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Alt 14.04.2005, 19:50
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Standard ALIMTA-Studie

Hallo liebe Betroffene,

nachdem ich einige Zeit interessiert eure Korrespondenz verfolgt habe, bin ich jetzt auch gezwungen Kontakt aufzunehmen und euren Rat zu suchen.
Bei meinem Mann Ralph (40 J.) wurde im November 2004 ein nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom (T3N3M1/Stadium IV), inoperabel, diagnostiziert. Daraufhin beschloss der behandelnde Oberarzt in der Freiburger Uniklinik, eine Chemotherapie mit Cisplatin/Gemcitabin durchzuführen. Nach 4 Zyklen sah die Bilanz auch nicht schlecht aus. Der Haupttumor im rechten Unterlappen hatte sich zurückgebildet, nur noch einige verdächtigte Stellen auf der linken Lungenseite sowie geschwollene Lymphknoten auf der linken Seite waren übrig. Daher sollten noch 2 weitere Zyklen durchgeführt werden, auch mit dem Ziel eventuell den Haupttumor operieren zu können.
Jetzt hatten wir vorgestern, am Dienstag, das abschließende Gespräch mit dem Oberarzt, indem er uns mitteilte, dass er nicht sehr zufrieden sei. Das Zellgewebe von Ralphs Tumor sei heterogen, das heißt der Haupttumor wäre wieder gewachsen und bei der rechten Niere gäbe es Verdacht auf Metastasen. Dafür sei aber die linke Lungenseite so gut wie "sauber".
Dr. Martens zeigte verschiedene Therapiemöglichkeiten auf, die man jetzt anwenden könnte, unter anderem die ALIMTA-Studie für Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom nach Therapiemißerfolg einer platinhaltigen Chemotherapie.
Hat jemand schon etwas von dieser Studie gehört? Liegen bereits irgendwelche Erfahrungswerte vor. Wie ist die Teilnahme an einer solchen Studie generell einzuschätzen.
Ich bitte euch um schnelle Kontaktaufnahme, da mein Mann bereits am kommenden Dienstag, 19. April, sein Okay geben muss, da die Studie schon in dieser Woche beginnen soll!name@domain.de
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